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Analyse: Zusammenhang von Fahrverhalten und Radgrösse von Mountainbikes im Downhill-Bereich

Analyse von Flurin Jossen über die physikalischen Einflüsse der verschiedenen Radgrössen auf das Fahrverhalten im Mountainbike Downhill-Bereich.

GPS-Track der Strecke in Leukerbad

Test-Strecke: Leukerbad, Flow-Trail

 

Die physikalischen Einflüsse der verschiedenen Radgrössen auf das Fahrverhalten im Mountainbike Dowhill Bereich

Während der gesamten Geschichte des Mountainbike Sports haben Innovationen und Inventionen niemals ihren Endpunkt erreicht. Das Heutzutage oft diskutierte Thema, ist der Einfluss der verschiedenen Radgrössen im Mountainbike Sport. Hierzu leitet uns die Schlüsselfrage was für Unterschiede im Fahrverhalten erleben wir mit den verschiedenen Radgrössen von 26“, 27.5“ und 29“ auf einer fest installierten Strecke (hier: Flowtrail Leukerbad) In der von Flurin Jossen erarbeiteten Matura Arbeit werden selbst erhobene Daten analysiert und die Resultate sind in der Tat erstaunlich.

3 Radgrössen wurden in der Analyse miteinander im Gelände geprüft.

Mit 3 Mountainbikes mit verschiedenen Radgrössen wurden je acht Testfahrten auf ein und derselben Strecke absolviert. Die Partnerschaft der Ferienregion Leukerbad und des Berner Fahrradherstellers Thömus ergab, dass der Autor 3 praktisch identisch aufgebaute Geräte mit grösstenteils vergleichbaren Komponenten zur Verfügung gestellt bekam.

Die Radgrösse hat zweifelsohne einen grossen Einfluss auf das Fahrverhalten von Mountainbikes.

Die bei den Testfahrten erhobenen Daten der Pulswerte, der Geschwindigkeit und der GPS Daten, werden im Kapitel Präsentation der Messwerte dargestellt. In diesem Kapitel werden diese Daten zusätzlich analysiert und Radgrössen intern verglichen. Die Resultate dieses Kapitels werden dann untereinander verglichen und ausgewertet im Kapitel Analyse der Messwerte. Der anschliessende Vergleich zwischen Theoretischen und selbst erschlossenen Vorteilen und Nachteilen der verschieden Radgrössen werden im Kapitel Vergleich der theoretischen und untersuchten Vorteilen und Nachteilen. Dieses Kapitel führt zur Konklusion der gesamten Arbeit. Die Messwerte weisen einen Zusammenhang zwischen Radgrösse und Teststrecke.

Daraus schliessen wir auf das exzellente Kurvenverhalten eines 26“ Bikes in engen Serpentinentrails und in engen und kurvenreichen Strecken. Im Gegenzug zeigt ein 29“ Bike seine Vorteile auf langen Geraden und direkten Strecken. Die höhere Geschwindigkeit eines 29“ Bikes führt zu einem höheren Komfort für den Fahrer. Das 27.5“ Bike ist ein sehr guter Kompromiss zwischen 26“ und 29“ Bikes.

Die deutlichen Vorteile der einzelnen Bikes sind klar vertreten und dabei können die Nachteile so gering wie möglich gehalten werden. Die Vorteile sind deutlich spürbar, erreichen allerdings nie den Level der Vorlage. So ist ein 26“ Bike immer noch besser geeignet für enge und kurvenreiche Trails und ein 29“ Bike ist immer noch die beste Lösung für einen Trail mit wenigen Kurven aber grossen Absätzen und grossen Geröllfeldern.

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Themen: Analysen & Studien